Hier kommt die siebtes Folge unserer neuen Interviewreihe. Dieses Mal teilt Diego Baloian von MASSANTIAGO in Santiago de Chile seine Tips mit uns.
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Für gewöhnlich sind viele attraktive Plätze und Gebäude von Einheimischen und Touristen überlaufen, und wir neigen daher dazu, sie aus unserem Alltag auszublenden. Doch nun sind unsere Städte plötzlich leer.
Welche architektonisch und städtebaulich interessanten Orte würdest Du nun bei Euch am liebsten erkunden?
Ich würde direkt zum Metropolitan Park gehen, einer Reihe miteinander verbundener Hügel in der Stadt, die sich von den Anden bis zum Zentrum von Santiago erstrecken. Mit seiner 737 ha großen Fläche ist dieser Park die grüne Lunge der Stadt und bietet gleichzeitig ein Wegenetz mit vielen Einrichtungen und Attraktionen, die ihn zu einem Massenziel machen. Vom Pablo Neruda-Aussichtspunkt aus können Sie das gesamte Stadtgebiet von Santiago sehen und seine geografische Lage verstehen. Und da außerdem während der Quarantäne die Luftverschmutzung erheblich abgenommen hat, ist dies heute ein Ort, an dem Sie die Landschaft friedlich genießen und sogar wilden Tieren begegnen können, die in ihren natürlichen Lebensraum zurückgekehrt sind.