Die Ankunft eines weiteren Pritzker-Preises in Turin
Der niederländische Sieg ist auch das erste Pritzker-Preis Projekt des Büros Rem Koolhaas für die savoyische Hauptstadt, die gerade eine neue (und hoffentlich glühende) Saison von Wettbewerben und Projekten erlebt.
Der Wettbewerb, der über Concorrimi, der Wettbewerbsplattform der Mailänder Architektenorganisation abgewickelt wurde, fand parallel zu dem Wettbewerb statt, der für die Zukunft der ehemaligen Cavallerizza Reale ausgeschrieben wurde. Er wurde über dieselbe Plattform abgehandelt und brachte einige der wichtigsten Namen der internationalen Architekturszene in die Stadt, darunter die Pritzker-Preisträger Lacaton & Vassal. Der Erfolg und die hohe Beteiligung bestätigen einmal mehr die Wirksamkeit der Kombination von Denkmal und Wettbewerb, auch aus Sicht der Medien.
Ägyptisches Museum von Turin: 50 Millionen Euro, um in Turin große Namen für Cavallerizza Reale und Ägyptisches Museum zu verdoppeln
Der Ägyptische Platz von OMA.
Der siegreiche Vorschlag geht auf das Wettbewerbsthema ein, indem er den gesamten Eingangsbereich des Museums umgestaltet und den zentralen Innenhof zu einem integralen Bestandteil der Museumsräume macht. Die Ausschreibung sah vor, den Innenhof des barocken Collegio dei Nobili zu erweitern und zu renovieren, was zu einer Neugestaltung der Eingangsbereiche des Museums führt. Der Zeithorizont für die Fertigstellung der Arbeiten ist das Jahr 2024, das Jahr, in dem das Museum sein zweihundertjähriges Bestehen feiert: Das Ägyptische Museum von Turin wurde 1824 gegründet und ist das älteste Museum der Welt, das ausschließlich der ägyptischen Kultur gewidmet ist.